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Die ROFU Kinderland Spielwarenhandels GmbH aus Hoppstädten in Rheinland-Pfalz ist ein dynamisch wachsendes Unternehmen mit 60 Filialen. Das erfolgreiche Rofu-Konzept, Spielzeugfachmärkte in dicht besiedelten Regionen und verkehrsgünstiger Lage im Südwesten Deutschlands anzusiedeln, führte in den vergangenen Jahren zu einem stetigen Wachstum.

Die Logistik

Das vorhandene Zentrallager in Hoppstädten stieß an seine Leistungsgrenzen:

  • Die Reservelagerung war über 5 Standorte verteilt.
  • Die Arbeitsprozesse im Zentrallager litten unter hohen Durchlauf- und Standzeiten.
  • Die Steuerung und Synchronisation von Einzelprozessen entwickelte sich zu einem Problem.
  • Das Lagerverwaltungssystem leistete nur geringe Prozessunterstützung und war in seiner Funktionalität eingeschränkt.
  • Im Zentrallager fehlte eine bedarfsorientierte Kommissionierung für die Belieferung der Filialen.

Die Aufgabe

Zunächst galt es, ein Konzept zur Integration der heutigen Außenlager zu erstellen. viaLog erhielt den Auftrag, einen Masterplan zu erarbeiten, der eine optimale Grundstücksnutzung und den maximalen Ausbau von Kapazitäten und Flächen in Baustufen am zentralen Standort Hoppstädten entwickelte. Die Lage des Zentrallagers auf dem stark abschüssigen Gelände stellte eine große Schwierigkeit dar. Generelle Anforderungen an die Planer lauteten:

  • Erarbeitung einer betriebswirtschaftlich präferablen Gesamtlösung für das Zentrallager
  • Flexibilität bzgl. Leistung, Nutzungsmöglichkeit und Versand-Strukturen
  • Sicherheit des Tagesgeschäftes während der Umbauphase

Die Lösung

Die von viaLog erarbeitete Lösung empfahl zunächst die Einführung eines Standard-Lagerverwaltungs-Systems, das die Soll-Funktionalitäten vollständig abdeckt. Außerdem sollte der Bau eines automatischen Hochregallagers (HRL) die Unterhaltung von vier Außenlagern mit ihren kostenintensiven Prozessen überflüssig machen. Insgesamt wurde das Werkslayout neu gestaltet. Neben dem HRL wurden folgende Elemente vorgesehen:

  • Bau von konventionellen Flächen für den Wareneingang und die Großteilelagerung
  • Gestaltung der Anbindung und Vorzonen des HRL
  • Neustrukturierung der Flächen Wareneingang, Rüsten, Verteilung, Warenausgang

Darüber hinaus schlug viaLog Maßnahmen zum Tuning der bestehenden Kommissionierung und Einführung eines Dispositionssystems vor, mit dem die Filialen von Überbeständen entlastet wurden.

Die Highlights

Der Masterplan erweiterte den Raum für den Ausbau der Reserve- und Kommissionierfläche um plus 200%. Die geländeverträgliche Gebäudekonzeption führte zu einer Neustrukturierung der Flächen, die einen optimalen Materialfluss ermöglichen. Der Stufenplan zur Umstellung von der Warenverteilung zu einer mehrheitlichen Kommissionierung im Zentrallager ist effizient und geht Hand in Hand mit einer verbesserten Disposition.