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Tuning und Ausbau der Lagerlogistik im Technischen Großhandel
Die Gebrüder Lotter KG agiert als Großhändler unter anderem in den Branchen Haustechnik, Sanitär, Eisenwaren, Bodenbeläge und Bauelemente. Von seinem Zentrallager in Südwestdeutschland vertreibt das Unternehmen etwa 35.000 Artikel. Der Kundenkreis umfasst im Wesentlichen das regionale Fachhandwerk.

Die Herausforderung

Das Zentrallager entsprach hinsichtlich der Lagerstruktur, den Kapazitäten, der Produktivität und der Prozess-Sicherheit nicht mehr den Anforderungen. Besondere Anforderungen an die Logistik ergeben sich aus der großen Heterogenität der Artikel, hohen Cross-Docking-Anteilen, vielen eiligen Selbstabholer-Aufträgen sowie den hohen Erwartungen an den Lieferservice (Bestelleingang bis 17 Uhr, Auslieferung am nächsten Morgen).

Die Aufgabe

viaLog wurde beauftragt, das 30 Jahre alte Lager zu optimieren. Eine entscheidende Vorgabe war, im ersten Schritt nur Maßnahmen zu entwickeln, die in der bestehenden Gebäudehülle und mit geringen Investitionen für die Logistik-Einrichtungstechnik zu realisieren sind, ohne auf Kompatibilität für weitere Ausbaustufen zu verzichten.

Die Lösung

Mit den von viaLog entwickelten Lösungsansätzen wurden alle definierten Ziele erreicht, viele sogar übertroffen. Das umfasst unter anderem die Erhöhung der Produktivität, der Ausbau der Kapazität und die Prozess-Sicherheit. Dabei ging viaLog investitionsschonend vor und vermied bauliche Erweiterungen.

Die Details

  • Masterplan: Als Basis für ein Stufenkonzept entwickelte viaLog einen Plan für den Maximalausbau des Lagers.
  • Neustrukturierung: Gleichartige Lager- und Funktionsbereiche – zum Beispiel Kleinteile, Paletten, Langgut und Handlingflächen – wurden zusammengefasst. Komprimierte Lagerung und die optimierte Nutzung von Gebäudehöhen machen es möglich, Zwischengeschosse zu eliminieren.
  • Technik: Durch die Installation einer Verschieberegalanlage kann Langgut nun platzsparend gelagert werden.
  • Lagerverwaltungssystem: Als Grundlage effizienter Prozesse dient ein neu eingeführtes System.