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Die Kleeschulte Erden GmbH & Co. KG in Rüthen produziert und vertreibt seit 1986 Rindenprodukte, wie z.B. Rindenmulch und -humus, Substrate, Hobbyerden und Dachbegrünungskonzepte. Die Kunden von Kleeschulte Erden sind überwiegend Gartencenter und Filialisten. Die Saisonalität des Geschäftes ist ausgeprägt.

Die Kleeschulte-Logistik

Auf dem 70.000 qm großen Grundstück in Rüthen werden die o.g. Produkte in einem mehrstufigen Prozess hergestellt. Der Rohstoff Rinde wird angeliefert, mehrfach umgeschichtet, gemahlen und gesiebt, schließlich abgesackt und palettiert. In modernen Produktionsanlagen werden Verpackungen unterschiedlicher Größe befüllt.

Vor dem Hintergrund stetiger Wachstumserwartungen war es Zeit, einen Masterplan für die mittelfristige Werksentwicklung zu erarbeiten. Kleeschulte beauftragte hierzu viaLog.

Die Aufgabe

Die Zielsetzung war klar formuliert:

  • Einbeziehung einer Geländeerweiterung
  • Optimierung des Materialflusses für Schüttgut und palettierte Ware, interne und externe Fahrzeuge
  • Ausbau des automatischen Verpackungs-Zentrums
  • Automatisierung des Sieb- und Mischvorgangs
  • Beseitigung der heutigen Schwachstellen

viaLog widmete sich der Kernfrage der Masterplan-Entwicklung: Welche Werksgestaltung intensiviert die Flächennutzung, hält Wege kurz, bietet allen Bereichen Möglichkeiten zur Expansion, vermeidet Rückbau und optimiert die Verkehrssituation?

Die Lösung

Nach IST-Datenerhebung, Schwachstellenermittlung, SOLL-Datenerhebung, Systemalternativen-Vergleich und Ausführungsvorschlag wurde ein langfristiger Masterplan konzipiert. Unter Einschluss von Zukauf-Flächen wurde eine intensivere Flächennutzung durch eine Restrukturierung erarbeitet:

  • Weitestgehende Trennung von externen (LKW) und internen Verkehren (Radlader)
  • Ausbaukonzept für automatische Verpackung
  • Differenzierung der Lager in Halle/Freilager, Block-/Regallagerung, Kurz- und Mittelfristlager, Ganz-Paletten-/Kommissionierlager
  • Ausweisung von Nebenflächen wie Parkplätzen oder Zufahrten

Schließlich mündete die Planung in einen Investitions- und Stufenplan für Umbaumaßnahmen sowie eine Potentialabschätzung für den Einsatz eines LVS.

Im Rahmen des Projektes wurden schnelle Entscheidungen über die Erweiterung der Verpackanlage getroffen, damit wurde die Produktion für die Saison 2004 sichergestellt. viaLog unterstützte dabei die Ausschreibung der Anlage.