Oder ist Ihr Warehouse Management System reif für einen Wechsel?

In nahezu jedem Unternehmen mit Lagerlogistik ist heutzutage ein Warehouse Management System im Einsatz. Meist handelt es sich um eine lokal installierte On-Premise-Lösung, die auf Basis von Standort- oder Benutzerlizenzen betrieben wird und durch Wartungs- und Supportverträge abgesichert ist. Doch die Anforderungen an moderne Logistiksysteme verändern sich rasant: Digitalisierung, Automatisierung und Cloud-Technologien prägen die Zukunft. Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele Unternehmen die Frage: Ist das bestehende WMS noch zukunftsfähig – oder ist es Zeit für ein Retrofit oder sogar einen Software-Wechsel?

Warum Unternehmen jetzt über ein WMS-Retrofit nachdenken sollten

Die Gründe das bestehende System zu hinterfragen sind vielfältig. Oft zeigt sich, dass die aktuelle Lösung nicht mehr alle benötigten Funktionen abbilden kann. Neue Prozesse, wie etwa die Integration automatisierter Lagertechnik oder die Anbindung an externe Plattformen, stoßen an technische Grenzen. Auch die Sicherheit spielt eine entscheidende Rolle: Moderne Standards wie Zwei-Faktor-Authentifizierung sind in älteren Systemen häufig nicht verfügbar.

Hinzu kommen technologische Aspekte. Viele klassische WMS-Lösungen sind nicht für den Betrieb in der Cloud ausgelegt und setzen auf veraltete Hardware. Gleichzeitig steigen die Kosten für Wartung und Support, während die Weiterentwicklung durch den Anbieter ins Stocken gerät. Manche Hersteller stellen den Support für ältere Versionen sogar vollständig ein. Und nicht zuletzt kann sich die strategische Ausrichtung des Unternehmens ändern: Wenn die IT-Gesamtstrategie auf Cloud und Automatisierung setzt, muss das WMS diesen Weg mitgehen können.

Computer mit WMS im Lager
Ein WMS-Wechsel ist kein Routineprojekt

Welche Handlungsoptionen haben Unternehmen?

Wenn die Unzufriedenheit mit dem bestehenden WMS wächst, stehen Unternehmen grundsätzlich drei Wege offen:

Weiterbetrieb im Status Quo mit entsprechenden Einschränkungen und weiter steigenden Sicherheitsrisiken.

Update der bestehenden Lösung - sofern technologisch noch möglich und vom Anbieter bereitgestellt.

Systemwechsel zu einer neuen aktuellen Software Lösung desselben oder eines neuen Anbieters

Ein Wechsel ist dabei keine rein technische Entscheidung, sondern eine strategische Weichenstellung für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre. Deshalb sollte er gut vorbereitet und bewusst getroffen werden.

Die zentralen Fragen beim WMS-Wechsel

Wer sich für einen Wechsel entscheidet, sollte den Markt genau sondieren. Ein Vergleich verschiedener Anbieter schafft Transparenz, stärkt die Verhandlungsposition und erhöht die Chance, den richtigen Partner zu finden. Dabei sind folgende Fragen entscheidend:

  • Welcher Funktionsumfang deckt die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Logistik ab?
  • Welche Lizenzmodelle und Preisstrukturen sind langfristig attraktiv?
  • Wer bietet die bessere Technologie?
  • Wie sehen Support- und Wartungsbedingungen aus?
  • Welche Perspektive bietet der Anbieter insgesamt – auch in Bezug auf Innovation und Partnerschaft?

Erfolgsfaktor: Gründliche Vorbereitung

Damit Unternehmen gut vorbereitet in Gespräche mit potenziellen Anbietern gehen, sollten sie folgende Fragen im Vorfeld geklärt haben:

  • Welche Vorgaben macht die Gesamt-Unternehmens-IT-Struktur im Hinblick auf die Auswahl eines WMS?
  • Welche Prozesse und Funktionen muss das System abbilden – nicht nur heute, sondern auch in zehn bis fünfzehn Jahren?
  • Wie sieht die strategische IT-Roadmap des Unternehmens und der Logistik aus?
  • Welche Modernisierungen und Automatisierungsprojekte sind geplant, und wie beeinflussen sie die Systemanforderungen?

Nur wer diese Fragen zunächst für sich beantwortet, kann eine fundierte Entscheidung treffen und sicherstellen, dass das zukünftige WMS nicht nur die aktuellen Anforderungen erfüllt, sondern auch zukünftige Entwicklungen unterstützt und bereits darauf vorbereitet ist.

Unsere Referenzen im Bereich Logistik-IT

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund von Geheimhaltungsvereinbarungen nur einen Bruchteil der bearbeiteten Projekte benennen dürfen. Die vollständige Übersicht aller zur Veröffentlichung freigegebenen Projekte finden Sie in unserer Rubrik „Referenzen“.

Ihr Ansprechpartner für einen WMS-Austausch

Florian Potthoff, Geschäftsführender Gesellschafter und Projektleiter viaLog
Florian Potthoff, Geschäftsführender Gesellschafter und Projektleiter viaLog

Florian Potthoff ist seit 2012 für viaLog tätig. Er ist Geschäftsführer und Projektleiter im Unternehmen. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Entwicklung von Logistik-Strategien (Distribution, Outsourcing, u.a.), Logistik-Konzepten sowie in der Spezifikation, Ausschreibung und Einführung von Warehouse Management Systemen.

Gerne bespricht Herr Potthoff Ihr Anliegen mit Ihnen telefonisch, per Webkonferenz oder besucht Sie zu einem kostenfreien Erstgespräch.

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