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Die kfzteile24 GmbH ist ein Vollsortimenter für Kfz-Ersatzteile und -Zubehör. Über Onlineshops und Ladengeschäfte mit angeschlossenen Werkstätten vertreibt das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin Produkte aller gängigen Marken.

Die Herausforderung

Um den gestiegenen Anforderungen an die Unternehmenslogistik gerecht zu werden, hatte kfzteile24 ein 36 Hektar großes Grundstück gekauft. Darauf befand sich bereits ein 40 Jahre altes, schienengeführtes Hochregallager, das in der Vergangenheit vom Militär genutzt wurde. Im Lager herrschten enge Platzverhältnisse: Die Gänge sind nur 1,5 Meter breit, der Umsetzbereich für die Hochregalstapler misst nur 4,5 Meter. Zudem sind die Durchfahrten zu den angrenzenden Hallen sehr niedrig. Da das Lager als Silo-Bau ausgeführt wurde, ist der Regalstahlbau tragendes Element des Gebäudes. Wesentliche Veränderungen am Stahlbau sind deshalb nicht möglich.

Die Aufgabe

Im Rahmen der Konzeptplanung für die gesamte Logistik auf dem Grundstück erhielt viaLog den Teil-Auftrag, dass vorhandene Lagergebäude zu modernisieren und so umbauen zu lassen, dass die baulichen Voraussetzungen die Nutzung nicht einschränken. Das Lager bestand aus drei nicht miteinander verbundenen Hallenschiffen mit insgesamt 18 Regalbediengeräten und einer Kapazität von circa 13.000 Palettenplätzen.

Die Lösung

Das bis dahin mit schienengeführten Regalbediengeräten ausgestattete Hochregallager wurde zum Schmalganglager mit verfahrbaren Hochmaststaplern und Kommissionierfahrzeugen umgebaut. Die neu installierte Technik ermöglicht es, trotz der Enge in den Gängen und dem Umsetzbereich ohne Dynamikverlust zu arbeiten.

Die Highlights

Lagerlayout:
Die in der Ausgangslage getrennten Hallenschiffe wurden miteinander verbunden.

Regaltechnik:
Die Hochregal-Lagerebenen wurden an die unterschiedlichen Ladehilfsmittel angepasst.

Fahrzeugtechnik:
Einsatz von Knicklenker-Hochmaststaplern für die Einlagerung von Paletten, Gitter- und Schalldämpferboxen. In den Gängen des Schmalganglagers wird mit Hochhub­kommissierfahrzeugen gearbeitet. Bei den Flurförderfahrzeugen wurde die Fahrspur­breite verringert, um sie an die schmalen Gänge anzupassen. Dadurch ist die Kommissionierung über alle Ebenen möglich.